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Brasilianer schafft Sensor zur Erkennung von Krebs vor den ersten Symptomen


Das Finden von Krankheiten wie Krebs in einem Organismus nur durch eine Blutuntersuchung ist wie das Suchen nach einer Nadel im Heuhaufen, da die Konzentration von Molekülen, die den Nachweis der Krankheit ermöglichen, sehr gering ist. Dank der Erfindung eines brasilianischen Wissenschaftlers kann sich dieses Szenario jedoch in bis zu 10 Jahren ändern.

Priscila Monteiro Kosaka (35) hat die letzten sechs Jahre am Institut für Mikroelektronik in Madrid (Spanien) intensiv geforscht und einen revolutionären Sensor entwickelt, der Krankheiten wie Krebs, Hepatitis und sogar Alzheimer erkennen kann.

Der Nanosensor hat eine Empfindlichkeit, die etwa 10 Millionen Mal höher ist als bei jeder anderen bestehenden Methode und erfordert nur eine einzige Blutuntersuchung durch den Patienten - ein Durchbruch bei Biopsien und invasiven Untersuchungen, die bis dahin die einzige verfügbare Methode zur Identifizierung waren Krankheiten wie diese.

Als eine Art Sprungbrett trägt der Sensor Antikörper auf seiner Oberfläche und wird schwerer, indem er krankheitsbedingte Partikel aufnimmt. Die Vorrichtung bewirkt auch eine Änderung der Färbung der Partikel, was die Identifizierung erleichtert.

Die Fehlerquote liegt nach Angaben des Wissenschaftlers bei 2 in 10.000 Fällen. Die Entdeckung befindet sich noch in der letzten Testphase, aber das Ziel ist, dass der Sensor innerhalb von 10 Jahren routinemäßig eingesetzt wird.

(//www.hypeness.com.br/2015/04/brasileira-create-incredible-sensor-identifying-cancer-before-any-symptom/)


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